Google hat im Februar 2026 ein Update für die eigene Discover-Funktion ausgerollt. Das zunächst nur für englischsprachige Nutzer in den USA verfügbare Update ist dennoch ein Indikator dafür, wohin sich Discover auch hierzulande entwickeln wird.

Das Update verfolgt 3 Ziele:
- Es sollen mehr Inhalte aus dem Land des Benutzers ausgespielt werden. Das könnte beispielsweise in Deutschland den Einfluss englischsprachiger Informationen reduzieren.
- Clickbait und reißerische Themen sollen im Discover Feed deutlich reduziert werden.
- Aktuelle, ausführliche und unique Inhalte von Quellen mit Nischen-Expertise sollen gestärkt werden.
Man will darüber hinaus auch weiterhin die Präferenzen der Nutzer für bestimmte Websites und Autoren berücksichtigen. Das ist ein Kern-Feature von Discover, das den Dienst von nicht personalisierten Feeds abhebt.
Websites können über Expertise in mehreren Themenbereichen verfügen
Google ist übrigens – trotz Punkt 3 – bewusst, dass eine Website auch mehrere Themen kompetent behandeln kann und nennt sogar ein konkretes Beispiel:
„Eine lokale Nachrichtenseite mit einem eigenen Gartenbereich kann beispielsweise erkennbar über Fachwissen im Bereich Gartenbau verfügen, auch wenn sie zugleich andere Themen abdeckt. Bei einer Filmbewertungswebsite, auf der ein einzelner Artikel über Gartenarbeit veröffentlicht wurde, wäre das wahrscheinlich nicht der Fall.“
Strategie folgt Websuche
Man folgt damit der Strategie, die man bereits in der Websuche verfolgt. Seriöse, gut recherchierte Informationen und EEAT dürften künftig auch in Discover an Bedeutung gewinnen.
Zunächst wurde das Update nur für englischsprachige Nutzer in den USA ausgerollt. Google hat aber bereits angekündigt, in den kommenden Monaten auch andere Suchmärkte damit zu versorgen.